CVE-2026-19868Kritische Sicherheitslücke in SonicWall (CVE-2026-19868)
In SonicWall wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2026-19868) entdeckt. Details und Übersetzung folgen.
Aktuelle Sicherheitslücken und Schwachstellen mit technischen Details und Handlungsempfehlungen.

CVE-2026-19868In SonicWall wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2026-19868) entdeckt. Details und Übersetzung folgen.
CVE-2026-19868In SonicWall wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2026-19868) entdeckt. Details und Übersetzung folgen.
In SonicWall wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2026-19868) mit CVSS-Score 7.5 entdeckt.
Die detaillierte Analyse konnte nicht automatisch erstellt werden. Siehe Original-Beschreibung unten.
Original-Beschreibung (englisch):
An authentication enforcement vulnerability in SonicOS SSLVPN service may allow a user with valid credentials for an alternate authentication method to bypass SAML authentication controls. Successful exploitation may also bypass SAML-enforced multi-factor authentication (MFA).
https://psirt.global.sonicwall.com/vuln-detail/SNWLID-2026-0014
CVE-2026-58115In Siemens wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2026-58115) entdeckt. Details und Übersetzung folgen.
CVE-2026-58115In Siemens wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2026-58115) entdeckt. Details und Übersetzung folgen.
In Siemens wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2026-58115) mit CVSS-Score 10 entdeckt.
Die detaillierte Analyse konnte nicht automatisch erstellt werden. Siehe Original-Beschreibung unten.
Original-Beschreibung (englisch):
A vulnerability has been identified in SIMATIC IoT2050 Advanced (6ES7647-0BA00-1YA2) (All versions < V4.3.4-1 running Industrial OS with Node-RED installed), SIMATIC IoT2050 Basic (6ES7647-0BA00-0YA2) (All versions < V4.3.4-1 running Industrial OS with Node-RED installed), SIMATIC IoT2050 M.2 (6ES7647-0BB00-1YA2) (All versions < V4.3.4-1 running Industrial OS with Node-RED installed), SIMATIC IoT2050 SM (6ES7647-0CA00-1AA2) (All versions < V4.3.4-1 running Industrial OS with Node-RED installed). Affected devices do not enforce authentication on the Node-RED HTTP interface, allowing unauthenticated access to programming nodes that are capable of executing system commands on the server. This could allow an unauthenticated remote attacker to create malicious flows through the HTTP interface in order to execute arbitrary code on the underlying server with maximum privileges.
https://cert-portal.siemens.com/productcert/html/ssa-834709.html
CVE-2024-27834In mehreren Apple-Betriebssystemen und Safari kann ein Angreifer mit beliebiger Lese- und Schreibfähigkeit die Pointer Authentication umgehen. Apple hat das Problem mit verbesserten Prüfungen behoben. Anwender sollten umgehend auf die bereitgestellten Sicherheitsupdates aktualisieren.
CVE-2024-27834In mehreren Apple-Betriebssystemen und Safari kann ein Angreifer mit beliebiger Lese- und Schreibfähigkeit die Pointer Authentication umgehen. Apple hat das Problem mit verbesserten Prüfungen behoben. Anwender sollten umgehend auf die bereitgestellten Sicherheitsupdates aktualisieren.
Am 13. Mai 2024 hat Apple ein Sicherheitsupdate für CVE-2024-27834 veröffentlicht. Die Schwachstelle mit CVSS-Score 5.5 (Medium) ermöglicht es einem Angreifer mit beliebiger Lese- und Schreibfähigkeit, die Pointer Authentication zu umgehen. Betroffen sind macOS, Safari, iOS und iPadOS, tvOS sowie watchOS. Apple hat das Problem mit verbesserten Prüfungen behoben.
Die Schwachstelle CVE-2024-27834 betrifft den Mechanismus zur Pointer Authentication in Apple-Systemen. Pointer Authentication schützt Rücksprungadressen und Funktionszeiger vor Manipulation durch signierte Pointer.
Ein Angreifer mit Arbitrary-Read- und Arbitrary-Write-Fähigkeit kann laut Apple-Beschreibung diese Schutzmaßnahme umgehen: "An attacker with arbitrary read and write capability may be able to bypass Pointer Authentication." Die Ursache wurde mit verbesserten Prüfungen (improved checks) adressiert.
Folgende Produktversionen sind betroffen:
Wer eine dieser Versionen einsetzt, ist verwundbar und sollte aktualisieren.
Ein Patch ist verfügbar. Apple stellt für alle betroffenen Produktlinien Sicherheitsupdates bereit.
CVE-2026-119977WordPress Core in den Versionen 4.7 bis 7.1.3 ist für eine Remote-Code-Execution-Schwachstelle anfällig, die von nicht authentifizierten Angreifern während des Core-Upgrade-Fensters ausgenutzt werden kann. Ursache sind vorhersagbare, öffentlich erreichbare Staging-Pfade bei vollständigen Core-Upgrades. Mit einem CVSS-Score von 8.1 (High) sollten Betroffene umgehend auf die gepatchte Version 7.1.4 bzw. entsprechende Security-Releases aktualisieren.
CVE-2026-119977WordPress Core in den Versionen 4.7 bis 7.1.3 ist für eine Remote-Code-Execution-Schwachstelle anfällig, die von nicht authentifizierten Angreifern während des Core-Upgrade-Fensters ausgenutzt werden kann. Ursache sind vorhersagbare, öffentlich erreichbare Staging-Pfade bei vollständigen Core-Upgrades. Mit einem CVSS-Score von 8.1 (High) sollten Betroffene umgehend auf die gepatchte Version 7.1.4 bzw. entsprechende Security-Releases aktualisieren.
WordPress Core ist in den Versionen 4.7 bis 7.1.3 von einer schwerwiegenden Remote-Code-Execution-Schwachstelle (CVE-2026-119977, CVSS 8.1, Severity: High) betroffen. Nicht authentifizierte Angreifer können während des Upgrade-Fensters bei vollständigen Core-Upgrades über vorhersagbare, öffentlich erreichbare Staging-Pfade Code auf dem Server ausführen. Hersteller ist die WordPress Foundation. Mit WordPress 7.1.4 steht ein Patch zur Verfügung, alle Betreiber sollten umgehend aktualisieren.
src/wp-admin/includes/class-wp-upgrader.phpsrc/wp-admin/includes/class-core-upgrader.phpsrc/wp-admin/includes/update-core.phpsrc/wp-admin/setup-config.phpclass-wp-upgrader.php und update-core.php laut WordPress 7.1.4 Release und Trac-Referenzen.Betroffen ist WordPress Core in den Versionen 4.7.0 bis 7.1.3, Hersteller WordPress Foundation:
Nicht betroffen ist WordPress 7.1.4 und höher bzw. entsprechend gepatchte Security-Releases der älteren Branches.
wp-admin-Bereich, Upgrade- und Staging-Verzeichnisse per WAF, IP-Allowlist und Basic-Auth zusätzlich absichern.CVE-2026-118527In Ivanti Connect Secure ermöglicht eine Schwachstelle durch vorhersagbare Dateinamen einem remote authentifizierten Angreifer das Hochladen von Dateien mit kontrolliertem Inhalt an einen bekannten Speicherort. Betroffen sind Versionen vor 25.1.1.3 und 22.8R2.6. Ivanti hat Sicherheitspatches bereitgestellt, die umgehend eingespielt werden sollten.
CVE-2026-118527In Ivanti Connect Secure ermöglicht eine Schwachstelle durch vorhersagbare Dateinamen einem remote authentifizierten Angreifer das Hochladen von Dateien mit kontrolliertem Inhalt an einen bekannten Speicherort. Betroffen sind Versionen vor 25.1.1.3 und 22.8R2.6. Ivanti hat Sicherheitspatches bereitgestellt, die umgehend eingespielt werden sollten.
In Ivanti Connect Secure wurde eine Schwachstelle (CVE-2026-118527, CVSS 4.3, Severity: Medium) in der Handhabung von Dateinamen entdeckt. Ein remote authentifizierter Angreifer kann Dateien mit beliebigem Inhalt an einen vorhersagbaren, bekannten Speicherort auf dem System hochladen. Ivanti hat mit den Versionen 25.1.1.3 und 22.8R2.6 Patches bereitgestellt.
Betreiber sollten prüfen, welche Release-Linie (22.8Rx bzw. 25.1.x) eingesetzt wird und entsprechend auf 22.8R2.6 oder 25.1.1.3 bzw. neuer aktualisieren.
CVE-2026-111357In Ivanti Connect Secure 22.8R2.4 ermöglicht ein Fehler im dsinvoked-Broker eine Privilegieneskalation bis zu Root-Rechten. Die Schwachstelle mit CVSS 7.0 (High) wurde im Oktober 2026 aktiv in freier Wildbahn ausgenutzt. Ivanti hat am 29. Oktober 2026 einen Patch bereitgestellt, ein sofortiges Update wird dringend empfohlen.
CVE-2026-111357In Ivanti Connect Secure 22.8R2.4 ermöglicht ein Fehler im dsinvoked-Broker eine Privilegieneskalation bis zu Root-Rechten. Die Schwachstelle mit CVSS 7.0 (High) wurde im Oktober 2026 aktiv in freier Wildbahn ausgenutzt. Ivanti hat am 29. Oktober 2026 einen Patch bereitgestellt, ein sofortiges Update wird dringend empfohlen.
In Ivanti Connect Secure 22.8R2.4 wurde eine Privilegieneskalations-Schwachstelle (CVE-2026-111357, CVSS 7.0, Severity High) entdeckt. Der dsinvoked-Broker vertraut DSCache-Konfigurationsdaten auf unsichere Weise, wodurch ein Angreifer mit lokalem bzw. niedrigprivilegiertem Zugriff Root-Rechte erlangen kann.
Die Schwachstelle wurde im Oktober 2026 aktiv ausgenutzt. Der Angreifer UTA0576 verkettete sie mit einem Authentifizierungs-Bypass und einer Remote-Code-Execution (CVE-2026-104935) zu einer unauthentifizierten Root-Exploit-Kette gegen voll gepatchte Geräte der Version 22.8R2.4. Ivanti hat am 29. Oktober 2026 einen Patch für CVE-2026-111357 veröffentlicht.
Laut Volexity sind Versionen bis einschließlich 22.8R2.4 betroffen. Für die gesamte Exploit-Kette empfiehlt Volexity zudem ein Upgrade von Geräten mit 25.1.1 und früher, 25.1.2 sowie 22.8R2.4 auf die neueste Version.
CVE-2026-76418Eine Schwachstelle im Remote-Access-SSL-VPN von Cisco ASA und FTD ermöglicht unauthentifizierten Angreifern aus der Ferne einen Denial-of-Service durch unerwarteten Geräteneustart. Betroffen sind Systeme mit konfigurierter Sekundär-Authentifizierung in der Tunnel-Gruppe. Cisco hat Sicherheitsupdates veröffentlicht und empfiehlt ein umgehendes Update, da eine aktive Ausnutzung bekannt ist.
CVE-2026-76418Eine Schwachstelle im Remote-Access-SSL-VPN von Cisco ASA und FTD ermöglicht unauthentifizierten Angreifern aus der Ferne einen Denial-of-Service durch unerwarteten Geräteneustart. Betroffen sind Systeme mit konfigurierter Sekundär-Authentifizierung in der Tunnel-Gruppe. Cisco hat Sicherheitsupdates veröffentlicht und empfiehlt ein umgehendes Update, da eine aktive Ausnutzung bekannt ist.
Eine Schwachstelle im Remote-Access-SSL-VPN-Dienst von Cisco Secure Firewall ASA Software und Cisco Secure Firewall Threat Defense (FTD) Software ermöglicht einem unauthentifizierten, entfernten Angreifer, das betroffene Gerät zum unerwarteten Neustart zu bringen. Dadurch entsteht ein Denial-of-Service (DoS)-Zustand. Die Schwachstelle wird unter CVE-2026-76418 mit CVSS-Score 8.6 (Severity: High) und CWE-690 geführt.
Cisco hat am 28.10.2026 ein Security Advisory veröffentlicht und Software-Updates bereitgestellt. Im Oktober 2026 wurde eine aktive Ausnutzung der Schwachstelle bekannt. Es gibt keine Workarounds, jedoch eine Mitigation sowie Fixed Releases. Ein umgehendes Update wird dringend empfohlen.
Die Schwachstelle beruht auf Logikfehlern bei der Verarbeitung, wenn eine sekundäre Authentifizierung (secondary-authentication-server-group) für eine Tunnel-Gruppe konfiguriert ist. Ein Angreifer kann die Lücke ausnutzen, indem er beim Verbindungsaufbau zum SSL-Remote-Access-VPN eine speziell präparierte Anfrage sendet. Eine erfolgreiche Ausnutzung führt zum Reload des Geräts und damit zu einer DoS-Condition. Es ist keine Authentifizierung und keine erfolgreiche VPN-Anmeldung erforderlich, um den betroffenen Verarbeitungspfad zu erreichen.
Voraussetzungen für die Verwundbarkeit:
webvpn enable <interface-name>, bei FTD über FMC unter Devices > VPN > Remote Access bzw. FDM konfiguriert)tunnel-group-list enable gesetzt ist, alle Tunnel-Gruppen inkl. DefaultWEBVPNGroup prüfen; wenn nicht gesetzt, DefaultWEBVPNGroup prüfenNicht betroffen laut Cisco: Cloud-delivered Firewall (CDFW), Cloud-delivered Firewall Management Center (cdFMC), Secure Access (CSA), Secure FMC Software.
Betroffen sind Cisco Secure Firewall ASA Software der Zweige 9.16, 9.18, 9.19, 9.20, 9.22, 9.23, 9.24 sowie Cisco Secure Firewall Threat Defense (FTD) Software der Zweige 7.0, 7.2, 7.3, 7.4, 7.6, 7.7, 10.0, 10.1 in zahlreichen Unterversionen, sofern SSL-VPN mit Sekundär-Authentifizierung konfiguriert ist. Die vollständige Liste der gemeldeten verwundbaren Versionen siehe Feld affectedSystems.
Fixed Releases laut Cisco Advisory:
no tunnel-group-list enable im WebVPN-Konfigurationsmodus (Fall 1, wenn DefaultWEBVPNGroup keine Sekundär-Auth nutzt), oder per no secondary-authentication-server-group (Fall 2, wenn DefaultWEBVPNGroup Sekundär-Auth nutzt). Hinweis: Dies senkt das Sicherheitsniveau bzw. ändert das Anmeldeverhalten und sollte vorab auf Anwendbarkeit geprüft werden.webvpn enable, tunnel-group-list enable und secondary-authentication-server-group prüfen, bei FTD zusätzlich deployed Remote-Access-VPN-Policy und Running-Config in FMC/FDM auswerten.CVE-2026-97229In GitLab CE/EE wurde eine kritische Schwachstelle mit CVSS 10.0 geschlossen, die unauthentifizierten Angreifern das Ausführen beliebigen Codes auf dem Server ermöglicht. Ursache ist eine unzureichende Validierung regulärer Ausdrücke in der CI/CD-Konfiguration. Nutzer sollten umgehend auf die gepatchten Versionen 19.2.8, 19.3.5 oder 19.4.2 aktualisieren.
CVE-2026-97229In GitLab CE/EE wurde eine kritische Schwachstelle mit CVSS 10.0 geschlossen, die unauthentifizierten Angreifern das Ausführen beliebigen Codes auf dem Server ermöglicht. Ursache ist eine unzureichende Validierung regulärer Ausdrücke in der CI/CD-Konfiguration. Nutzer sollten umgehend auf die gepatchten Versionen 19.2.8, 19.3.5 oder 19.4.2 aktualisieren.
GitLab hat eine kritische Sicherheitslücke mit der Kennung CVE-2026-97229 in GitLab Community Edition (CE) und Enterprise Edition (EE) behoben. Die Schwachstelle erreicht den maximalen CVSS-Score von 10.0 und ermöglicht es einem nicht authentifizierten Angreifer unter bestimmten Bedingungen, über einen speziell präparierten regulären Ausdruck in einer CI/CD-Konfiguration beliebigen Code auf dem GitLab-Server auszuführen. Betroffen sind alle Versionen aus den Zweigen 19.2 vor 19.2.8, 19.3 vor 19.3.5 und 19.4 vor 19.4.2. Ein Update auf die bereitgestellten Patch-Versionen ist dringend erforderlich.
Nicht betroffen sind Installationen, die bereits auf Version 19.2.8, 19.3.5 oder 19.4.2 (oder neuer) aktualisiert wurden.
CVE-2015-0279In JBoss RichFaces vor Version 4.5.4 können Angreifer über den do-Parameter Expression-Language-Ausdrücke einschleusen und beliebigen Java-Code ausführen. Die Schwachstelle CVE-2015-0279 ermöglicht eine unauthentifizierte Remote-Codeausführung über das Netzwerk. Ein Sicherheitsupdate auf Version 4.5.4 oder neuer ist dringend erforderlich.
CVE-2015-0279In JBoss RichFaces vor Version 4.5.4 können Angreifer über den do-Parameter Expression-Language-Ausdrücke einschleusen und beliebigen Java-Code ausführen. Die Schwachstelle CVE-2015-0279 ermöglicht eine unauthentifizierte Remote-Codeausführung über das Netzwerk. Ein Sicherheitsupdate auf Version 4.5.4 oder neuer ist dringend erforderlich.
In JBoss RichFaces vor Version 4.5.4 wurde eine kritische Schwachstelle (CVE-2015-0279) entdeckt, die eine Remote-Codeausführung ermöglicht. Angreifer können über den Parameter do manipulierte Expression-Language-Ausdrücke (EL) an den Server senden und dadurch beliebigen Java-Code mit den Rechten der Anwendung ausführen. Red Hat hat hierzu das Sicherheits-Errata RHSA-2015-0719 veröffentlicht und stellt eine korrigierte Version 4.5.4 bereit.
Die Schwachstelle liegt in der Verarbeitung des do-Parameters durch RichFaces. Benutzereingaben werden unzureichend validiert und direkt als Expression-Language-Ausdruck ausgewertet. Dadurch ist eine EL-Injektion möglich, die zur Ausführung von beliebigem Java-Code auf dem Server führt.
Der Angriff kann aus der Ferne und ohne vorherige Authentifizierung über HTTP-Anfragen erfolgen. Öffentlich verfügbare Exploit-Tools wie Richsploit sowie Metasploit-Module und Packetstorm-Veröffentlichungen belegen die aktive Ausnutzbarkeit. Der EUVD-Eintrag weist einen CVSS-Score von 0 aus, die technische Auswirkung entspricht jedoch einer vollständigen Systemkompromittierung mit Verlust von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Betroffen sind alle Anwendungen, die JBoss RichFaces in einer Version vor 4.5.4 einsetzen. Dazu gehören:
Nicht betroffen sind Installationen mit RichFaces 4.5.4 oder neuer sowie Systeme, bei denen RichFaces nicht eingesetzt oder nicht über das Netzwerk erreichbar ist.
Ein Patch ist verfügbar und sollte umgehend eingespielt werden. Red Hat empfiehlt das Update auf RichFaces 4.5.4 oder neuer gemäß RHSA-2015-0719.
Empfohlene Maßnahmen:
CVE-2026-41709In VMware ESX wurde eine Schwachstelle durch unzureichende Protokollierung entdeckt (CVE-2026-41709, CVSS 2.7, Low). Ein böswilliger Administrator kann bestimmte Aktionen durchführen, ohne dass diese protokolliert werden. Broadcom stellt Sicherheitsupdates zur Behebung bereit.
CVE-2026-41709In VMware ESX wurde eine Schwachstelle durch unzureichende Protokollierung entdeckt (CVE-2026-41709, CVSS 2.7, Low). Ein böswilliger Administrator kann bestimmte Aktionen durchführen, ohne dass diese protokolliert werden. Broadcom stellt Sicherheitsupdates zur Behebung bereit.
VMware ESX enthält eine Schwachstelle durch unzureichende Protokollierung (CVE-2026-41709, CVSS 2.7, Severity: Low). Ein Angreifer mit administrativen Rechten kann bestimmte Operationen ausführen, ohne dass diese in den Logs erfasst werden. Dies gefährdet Nachvollziehbarkeit, Auditing und Forensik. Broadcom hat im Rahmen von VMSA-2026-0006 Patches veröffentlicht.
CVE-2026-46300Im Linux-Kernel wurde die Schwachstelle CVE-2026-46300 (CVSS 7.8) in der Netzwerk-Funktion skb_try_coalesce() entdeckt. Durch den Verlust des Shared-Frag-Markers kann ESP eingehende Pakete fälschlich In-Place über Page-Cache-Fragmente entschlüsseln. Dies kann zu Datenkorruption und Beeinträchtigung der Systemintegrität führen.
CVE-2026-46300Im Linux-Kernel wurde die Schwachstelle CVE-2026-46300 (CVSS 7.8) in der Netzwerk-Funktion skb_try_coalesce() entdeckt. Durch den Verlust des Shared-Frag-Markers kann ESP eingehende Pakete fälschlich In-Place über Page-Cache-Fragmente entschlüsseln. Dies kann zu Datenkorruption und Beeinträchtigung der Systemintegrität führen.
Im Linux-Kernel wurde die Schwachstelle CVE-2026-46300 mit einem CVSS-Score von 7.8 (High) behoben. Betroffen ist die Netzwerkkomponente skbuff, konkret die Funktion skb_try_coalesce(). Durch fehlerhafte Behandlung des Shared-Frag-Markers (SKBFL_SHARED_FRAG) beim Zusammenführen von Netzwerkpaketen können extern verwaltete oder Page-Cache-gestützte Fragmente ohne entsprechende Kennzeichnung weiterverarbeitet werden. Dies führt dazu, dass IPsec/ESP-Daten fälschlicherweise direkt im Speicher entschlüsselt werden und dabei fremde Speicherseiten überschreiben können.
Die Schwachstelle liegt in der Funktion skb_try_coalesce() im Bereich net: skbuff. Beim Anhängen von paged Frags von einem Socket-Buffer (@from) an einen anderen (@to) wurde das Flag SKBFL_SHARED_FRAG nicht übertragen. Dieses Flag kennzeichnet Fragmente, die sich externen Speicher teilen oder auf den Page-Cache verweisen und daher nicht direkt beschrieben werden dürfen.
Nachfolgende Schreiber verlassen sich auf diese Kennzeichnung. Insbesondere prüft der ESP-Eingangspfad mittels skb_has_shared_frag(), ob ein nicht geklonter, nicht-linearer skb den Aufruf von skb_cow_data() überspringen darf. Wenn zuvor TCP Receive Coalescing geteilte Frags in einen unmarkierten skb verschoben hat, meldet die Prüfung fälschlich false. In der Folge entschlüsselt ESP In-Place über Page-Cache-gestützte Frags und beschädigt potenziell zwischengespeicherte Dateisystemdaten.
Der Fix propagiert SKBFL_SHARED_FRAG, sobald paged Frags übertragen werden. Der Tailroom-Kopiepfad benötigt die Markierung nicht, da er Bytes in die linearen Daten von @to kopiert statt Frag-Deskriptoren zu übernehmen.
Betroffene CVSS-Bewertung: 7.8, Severity: High. Hersteller: Linux.
Es stehen offizielle Stable-Patches zur Verfügung. Administratoren sollten umgehend auf die korrigierten Kernel-Versionen aktualisieren: 5.10.257, 5.15.208, 6.1.174, 6.6.141, 6.12.91, 6.18.33 sowie die entsprechenden 7.0.10 / 7.1 Stände. Die relevanten Commits sollten auf den verwendeten Distributionen verifiziert werden.
Bis zum Update sollten Systeme mit aktivem IPsec/ESP-Verkehr und TCP-Coalescing als besonders gefährdet eingestuft und priorisiert gepatcht werden. Nach dem Update ist ein Neustart erforderlich, um den neuen Kernel zu aktivieren. Zusätzlich sollten Distributions-Sicherheitsmeldungen beobachtet und Systeme auf Anzeichen von Datenkorruption im Page-Cache geprüft werden.
CVE-2026-111497In Google Brotli wurde eine kritische Buffer-Overflow-Schwachstelle im Decoder entdeckt, die einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer Remote-Codeausführung ermöglicht. Betroffen sind die Versionen 1.0.3 bis 1.2.0 auf allen Plattformen. Nutzer sollten umgehend auf die gepatchten Versionen 1.0.10, 1.1.1 oder 1.2.1 aktualisieren.
CVE-2026-111497In Google Brotli wurde eine kritische Buffer-Overflow-Schwachstelle im Decoder entdeckt, die einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer Remote-Codeausführung ermöglicht. Betroffen sind die Versionen 1.0.3 bis 1.2.0 auf allen Plattformen. Nutzer sollten umgehend auf die gepatchten Versionen 1.0.10, 1.1.1 oder 1.2.1 aktualisieren.
In der Brotli-Dekompressionsbibliothek von Google wurde die kritische Schwachstelle CVE-2026-111497 mit einem CVSS-Score von 9.2 entdeckt. Ein entfernter, nicht authentifizierter Angreifer kann über einen präparierten Brotli-komprimierten Datenstrom Speicher korrumpieren, sensible Speicherinhalte offenlegen, einen Denial-of-Service auslösen oder potenziell beliebigen Code ausführen. Alle Nutzer der Versionen 1.0.3 bis 1.2.0 sollten umgehend auf die bereitgestellten Sicherheitsupdates aktualisieren.
Die Schwachstelle ist ein Buffer Overflow im Brotli-Decoder in der Datei c/dec/decode.c in Google Brotli Version 1.0.3 bis 1.2.0 auf allen Plattformen. Durch einen manipulierten komprimierten Datenstrom kann angrenzender Decoder-State-Speicher überschrieben werden, was zu einem Out-of-Bounds-Write führt. Dies ermöglicht Speicherkorruption, Offenlegung sensibler Speicherinhalte, Absturz des Dienstes sowie im schlimmsten Fall Remote-Codeausführung. Der Angriff erfordert keine Authentifizierung und kann über das Netzwerk erfolgen, beispielsweise über HTTP-Antworten, die Brotli-komprimiert sind. Der CVSS-Score beträgt 9.2, Severity Critical.
Betroffen sind alle Systeme und Anwendungen, die Google Brotli in den Versionen 1.0.3 bis 1.2.0 einbinden, auf allen Plattformen:
Dies umfasst unter anderem Webserver, Browser, Node.js-Anwendungen und weitere Bibliotheken oder Binärdateien, die Brotli zur Dekompression nutzen.
Es stehen Sicherheitsupdates zur Verfügung. Nutzer müssen alle Brotli-Bibliotheken oder Binärdateien der Versionen 1.0.3 bis 1.2.0 auf die jeweils neueste verfügbare Version aktualisieren:
Zusätzlich sollten Abhängigkeiten geprüft werden, beispielsweise eingebettete Brotli-Kopien in Node.js, Linux-Distributionen und Container-Images. Nach dem Update betroffene Dienste neu starten und auf Anzeichen einer Kompromittierung prüfen. Wo ein sofortiges Update nicht möglich ist, sollte die Verarbeitung nicht vertrauenswürdiger Brotli-Daten nach Möglichkeit eingeschränkt werden.
CVE-2026-48356In Adobe Commerce und Magento Open Source wurde eine kritische Schwachstelle (CVE-2026-48356, CVSS 9.3) beim Upload gefährlicher Dateitypen entdeckt. Angreifer können dadurch ohne Authentifizierung beliebigen Code ausführen und Rechte eskalieren, sofern ein Opfer eine präparierte URL aufruft. Adobe hat Sicherheitsupdates bereitgestellt, die umgehend eingespielt werden sollten.
CVE-2026-48356In Adobe Commerce und Magento Open Source wurde eine kritische Schwachstelle (CVE-2026-48356, CVSS 9.3) beim Upload gefährlicher Dateitypen entdeckt. Angreifer können dadurch ohne Authentifizierung beliebigen Code ausführen und Rechte eskalieren, sofern ein Opfer eine präparierte URL aufruft. Adobe hat Sicherheitsupdates bereitgestellt, die umgehend eingespielt werden sollten.
Adobe hat mit dem Security Bulletin APSB26-73 ein Sicherheitsupdate für CVE-2026-48356 veröffentlicht. Die Schwachstelle vom Typ Unrestricted Upload of File with Dangerous Type (CWE-434) wird mit CVSS 9.3 als Critical eingestuft und ermöglicht beliebige Codeausführung im Kontext des aktuellen Benutzers mit Scope Change. Zur Ausnutzung ist eine Benutzerinteraktion erforderlich, etwa der Aufruf einer manipulierten URL oder einer kompromittierten Webseite. Nach Angaben von Adobe sind derzeit keine Exploits in freier Wildbahn bekannt.
Die Schwachstelle erlaubt es, Dateien mit gefährlichem Typ hochzuladen und anschließend auszuführen. Dadurch kann ein Angreifer Code im Kontext des Opfers ausführen und erweiterte Rechte erlangen.
CVE-2026-109619In PHP 8.2 bis 8.5 kann globaler Worker-State nach Request-Ende auf bereits freigegebenen Speicher zeigen und in Folgerequests zu Use-After-Free führen. Angreifer können dies ohne Authentifizierung für Memory Disclosure und Remote Code Execution mit Worker-Rechten ausnutzen. Die Schwachstelle mit CVSS 9.2 wird als Critical eingestuft und ist durch Updates behoben.
CVE-2026-109619In PHP 8.2 bis 8.5 kann globaler Worker-State nach Request-Ende auf bereits freigegebenen Speicher zeigen und in Folgerequests zu Use-After-Free führen. Angreifer können dies ohne Authentifizierung für Memory Disclosure und Remote Code Execution mit Worker-Rechten ausnutzen. Die Schwachstelle mit CVSS 9.2 wird als Critical eingestuft und ist durch Updates behoben.
CVE-2026-109619 beschreibt eine kritische Use-After-Free-Schwachstelle in PHP mit CVSS-Score 9.2 (Critical). PHP hält verschiedene globale Zustände wie Error-, Session-, Objekt- und Extension-State in Workern vor, die auf Request-Speicher zeigen. Wird dieser State nach fatalen Fehlern, Memory Exhaustion (OOM) oder späten Shutdown-Diagnosen nicht korrekt zurückgesetzt, verweist er nach Freigabe des Request-Heaps ins Leere. Ein Folgerequest auf demselben Worker kann den veralteten State vor der normalen Initialisierung lesen oder auswerten, was zu Memory Disclosure und Remote Code Execution (RCE) mit Rechten des Web-Workers führt.
Betroffen sind PHP 8.2.* vor 8.2.35, 8.3.* vor 8.3.36, 8.4.* vor 8.4.27 und 8.5.* vor 8.5.12. Ein Update auf die bereinigten Versionen ist die einzig verlässliche Gegenmaßnahme.
PHP-Worker behalten langlebige globale Felder, während der zugehörige Request-Speicher nach Request-Ende freigegeben wird. Kritisch sind zwei Rollen:
require, Maximum execution time exceeded oder OOM bricht die Operation vor dem zugehörigen Reset ab. Auch eine nicht-fatale Warnung aus Extension- oder Server-Cleanup nach dem Shutdown-Reset kann den Error-State erneut mit Request-Speicher befüllen.Bestätigte Consumer vor der Initialisierung:
auto_detect_line_endings=1, abweichendes filter.default, Legacy assert.* (PHP 8.3+), Legacy Session-Settings (PHP 8.4+), report_memleaks=0 oder intl.error_level (PHP 8.5), mbstring.*, iconv.*, ungültige memory_limit, date.timezone, zend.assertions, open_basedir-Pfadablehnungen. Bei Apache mod_php über .htaccess und php_value/php_flag erreichbar, bei FPM bedingt über PHP_VALUE/PHP_ADMIN_VALUE vom Frontend.session_start() nötig. OOM oder fataler Fehler nach Publikation von Session-/Decoder-State führt zu UAF im Folge-Upload.Konkrete Fälle:
fatal_error_backtraces=1 wird Backtrace-State nie zurückgesetzt. Basis der bestätigten mod_php-RCE.Änderungen an error_reporting, @, display_errors oder log_errors schützen nicht, da der Zugriff vor der Entscheidung über Reporting erfolgt.
Besonders exponiert sind langlebige Worker mit hoher Request-Wiederverwendung: Apache mod_php mit .htaccess-Overrides, PHP-FPM mit per-Request PHP_VALUE/PHP_ADMIN_VALUE, LSAPI mit frühen ENV-INI-Werten. FrankenPHP ohne Default-Consumer ist nicht als immun zu betrachten.
fatal_error_backtraces=0 administrativ setzen und Worker restarten. session.upload_progress.enabled=0 administrativ setzen und Worker restarten, wenn Feature nicht benötigt.php.ini/Pool-/Server-Konfiguration beim Start bevorzugen, obsolete Direktiven wie auto_detect_line_endings entfernen, per-Request Overrides minimieren.pm.max_requests=1 bei FPM wenn Performance unkritisch, um Worker-Wiederverwendung zu begrenzen. Timeouts so konfigurieren, dass angreifergesteuerte Requests nicht gezielt Maximum execution time exceeded in betroffenen Operationen erreichen. Verwandten Advisory GHSA-w8hw-w9fx-j79w ebenfalls beachten.log_errors=On, funktionierendes error_log, error_reporting=E_ALL in Startup-Konfiguration aktivieren und Logs auf Core-Warnings, Deprecations vor Script-Start, Fatals, Parse-Errors und Timeouts prüfen. Fehlende Log-Einträge sind kein Sicherheitsnachweis.CVE-2026-109618In PHP wurde mit CVE-2026-109618 eine kritische Schwachstelle mit CVSS-Score 9.2 entdeckt, die unauthentifizierte Remote Code Execution ermöglicht. Ursache ist eine fehlerhafte Speicherbehandlung bei Out-of-Memory-Fehlern über longjmp(). Betroffene Systeme sollten umgehend auf die bereitgestellten Patch-Versionen aktualisiert werden.
CVE-2026-109618In PHP wurde mit CVE-2026-109618 eine kritische Schwachstelle mit CVSS-Score 9.2 entdeckt, die unauthentifizierte Remote Code Execution ermöglicht. Ursache ist eine fehlerhafte Speicherbehandlung bei Out-of-Memory-Fehlern über longjmp(). Betroffene Systeme sollten umgehend auf die bereitgestellten Patch-Versionen aktualisiert werden.
Für PHP wurde die kritische Schwachstelle CVE-2026-109618 mit CVSS-Score 9.2 veröffentlicht. Die Lücke ermöglicht unauthentifizierte Remote Code Execution über speziell präparierte HTTP-Requests, insbesondere Multipart-Requests. Betroffen sind die PHP-Zweige 8.2, 8.3, 8.4 und 8.5 vor den korrigierten Versionen. Ein Update auf die gepatchten Releases ist die einzig vollständige Gegenmaßnahme.
PHP nutzt longjmp() bei Out-of-Memory-Fehlern (OOM), um den aktuellen Kontext zu verlassen und die Verarbeitung der Anfrage abzubrechen. In einigen Kontexten ist Request-Speicher zu diesem Zeitpunkt bereits erreichbar, aber noch nicht vollständig initialisiert. Der vorzeitige Ausstieg hinterlässt diesen Speicher in einem ungültigen, uninitialisierten Zustand.
Die anschließende Request-Cleanup-Prozedur liest diesen Speicher oder verzweigt darauf, was zu Speicherkorruption und letztlich zu Remote Code Execution führen kann. Mehrere OOM-Strategien können diesen Zustand reproduzierbar auslösen.
Besonders relevant sind Multipart-Parsing-Probleme:
Als besonders anfällig gilt Apache mod_php, da es die Shutdown-Prozedur auch nach fehlgeschlagenem Request-Startup unbedingt aufruft. Für PHP-FPM, FrankenPHP und LSAPI wird eine Anfälligkeit laut Analyse ebenfalls angenommen, teils nur für anwendungsspezifische Szenarien nach erfolgreichem Startup. Der bestätigte Exploit erreichte vollständige RCE über HTTP gegen mod_php mit Standard-Limits.
Der Patch entfernt longjmp() für OOM und ersetzt es durch ein verzögertes, kontrolliertes Soft-OOM am nächsten VM-Safe-Point sowie ein hartes _exit() bei Überschreiten einer zweiten, höheren Speicherschwelle.
Betroffen sind insbesondere Systeme mit Apache mod_php, aber auch FPM-, FrankenPHP- und LSAPI-Installationen gelten als potenziell verwundbar. Hersteller ist die PHP Group.
CVE-2026-110447In der Nextcloud-App Collabora Online Built-in CODE Server (richdocumentscode) vor Version 26.4.303 existiert eine kritische OS-Command-Injection, die Remote Code Execution ermöglicht. Die Schwachstelle mit CVSS 9.2 wird seit September 2026 aktiv ausgenutzt, ein Update auf 26.4.303 ist dringend erforderlich.
CVE-2026-110447In der Nextcloud-App Collabora Online Built-in CODE Server (richdocumentscode) vor Version 26.4.303 existiert eine kritische OS-Command-Injection, die Remote Code Execution ermöglicht. Die Schwachstelle mit CVSS 9.2 wird seit September 2026 aktiv ausgenutzt, ein Update auf 26.4.303 ist dringend erforderlich.
In Collabora Online Built-in CODE Server (Nextcloud-App richdocumentscode) vor Version 26.4.303 wurde eine kritische Schwachstelle (CVE-2026-110447, CVSS 9.2) entdeckt. Die OS-Command-Injection in proxy.php ermöglicht nicht authentifizierten Angreifern Remote Code Execution auf dem Server. Die Lücke wurde im September und Oktober 2026 aktiv in freier Wildbahn ausgenutzt und unterscheidet sich von CVE-2025-66208. Standalone Collabora Online Server sind nicht betroffen, ausschließlich die Built-in CODE Server Bereitstellung.
Die Schwachstelle liegt in der Datei proxy.php der App richdocumentscode. Wenn der CODE-Server nicht läuft, beispielsweise nach einem Neustart des Produkts, wird ein unsicherer Pfad zur Initialisierung des Servers durchlaufen. Dabei werden Benutzereingaben aus der URL ohne ausreichende Validierung in einen OS-Befehl übernommen.
Angreifer nutzen Pfad-Traversierung (..), Shell-Befehlssubstitution ($(...)) und ${IFS}-Obfuskierung in Kombination mit Base64-Payloads, um beliebige Befehle auszuführen. Beobachtete Angriffe zielen auf /apps/richdocumentscode/proxy.php?status und legen PHP-Webshells des Musters shx*.php bzw. shrf*.php ab, beispielsweise mit dem Inhalt <?php $c=$_GET['c']??'id'; echo shell_exec($c.' 2>&1');. Dies ermöglicht die Ausführung beliebiger Befehle im Kontext des Webserver- bzw. PHP-Prozesses.
Weitere beobachtete Indikatoren sind wiederholte Abfragen mit ?c=id, Callback-Domains wie webhook.site sowie das Ablegen und Aufrufen von Webshells im App-Verzeichnis. Nach erfolgreicher Kompromittierung wurden Discovery-Befehle nach sensiblen Dateien wie *.kdbx, wallet.dat, keystore.json sowie Bitcoin- und Passwort-Manager-Artefakten beobachtet. CVE-ID: CVE-2026-110447, CVSS 9.2, Severity: Critical.
CVE-2026-114625In Arista VeloCloud Orchestrator (VCO) On-Prem wurde eine kritische Schwachstelle mit CVSS 9.4 entdeckt. Jeder authentifizierte Angreifer kann aus der Ferne Operator-Privilegien erlangen und sich als lokaler „Superuser Operator“ ausgeben, um auf interne Funktionen zuzugreifen. Eine erfolgreiche Ausnutzung gefährdet Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Orchestrators und der verwalteten Daten.
CVE-2026-114625In Arista VeloCloud Orchestrator (VCO) On-Prem wurde eine kritische Schwachstelle mit CVSS 9.4 entdeckt. Jeder authentifizierte Angreifer kann aus der Ferne Operator-Privilegien erlangen und sich als lokaler „Superuser Operator“ ausgeben, um auf interne Funktionen zuzugreifen. Eine erfolgreiche Ausnutzung gefährdet Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Orchestrators und der verwalteten Daten.
In Arista VeloCloud Orchestrator (VCO) für On-Prem-Installationen wurde eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-114625, CVSS 9.4) bekannt. Die Schwachstelle ermöglicht es einem entfernten, authentifizierten Angreifer, auf privilegierte interne Funktionen zuzugreifen und den VCO-Host zu beeinträchtigen. Jeder authentifizierte Benutzer kann Operator-Rechte erlangen und sich als lokaler „Superuser Operator“ ausgeben, einschließlich Zugriff auf Funktionen, die ausschließlich für die interne Nutzung vorgesehen und nicht für den Fernzugriff bestimmt sind. Gehostete VCO-Versionen, einschließlich Dedicated-Varianten, waren ebenfalls betroffen und wurden bereits gepatcht.
Die Schwachstelle betrifft die Rechteverwaltung des VeloCloud Orchestrators. Ein authentifizierter Benutzer kann durch Privilegieneskalation Operator-Rechte erlangen und sich als lokaler Superuser-Operator maskieren. Dadurch erhält er Zugriff auf interne, nicht für den Fernzugriff vorgesehene Funktionalität. Eine erfolgreiche Ausnutzung kann zur vollständigen Kompromittierung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit des Orchestrators sowie aller vom Orchestrator verwalteten Daten und verbundenen Edge-Geräte führen. Die Schwachstelle ist aus der Ferne über das Netzwerk ausnutzbar, erfordert keine Benutzerinteraktion und nur niedrige Angriffskomplexität bei geringen erforderlichen Privilegien. CVE-ID: CVE-2026-114625, CVSS-Score: 9.4, Severity: Critical, Hersteller: Arista Networks.
Betroffen sind On-Prem-Installationen folgender Versionen:
Gehostete VCO-Versionen, einschließlich Dedicated-Versionen, waren ebenfalls betroffen, wurden laut Hersteller jedoch bereits gepatcht.
Arista Networks hat Sicherheitsupdates bereitgestellt. Administratoren von On-Prem-Systemen sollten umgehend auf die korrigierten Versionen aktualisieren: auf 5.2.3.18 oder höher im 5.2-Zweig, auf 6.1.3.10 oder höher im 6.1-Zweig sowie auf 6.4.2.12 oder höher im 6.4-Zweig. Betroffene Systeme sollten auf Anzeichen einer Kompromittierung geprüft werden, insbesondere auf unbekannte Operator- oder Superuser-Konten und ungewöhnliche Zugriffe auf interne Funktionen. Der Fernzugriff auf den Orchestrator sollte bis zum Einspielen des Patches auf vertrauenswürdige Netze und Administratoren beschränkt, starke Authentifizierung und engmaschiges Logging aktiviert werden. Weitere Details und Patches sind dem offiziellen Arista Security Advisory 0199 zu entnehmen.
CVE-2026-75650Adobe Commerce und Magento Open Source sind von einer schwerwiegenden Schwachstelle (CVE-2026-75650) betroffen, die eine unsachgemäße Neutralisierung spezieller Elemente in einer Template-Engine betrifft. Ein Angreifer kann dadurch beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers ausführen, ohne dass eine Benutzerinteraktion erforderlich ist. Adobe hat ein Sicherheitsupdate (APSB26-146) veröffentlicht.
CVE-2026-75650Adobe Commerce und Magento Open Source sind von einer schwerwiegenden Schwachstelle (CVE-2026-75650) betroffen, die eine unsachgemäße Neutralisierung spezieller Elemente in einer Template-Engine betrifft. Ein Angreifer kann dadurch beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers ausführen, ohne dass eine Benutzerinteraktion erforderlich ist. Adobe hat ein Sicherheitsupdate (APSB26-146) veröffentlicht.
Adobe Commerce und Magento Open Source sind von einer kritischen Sicherheitslücke (CVE-2026-75650) betroffen, die durch eine unsachgemäße Neutralisierung spezieller Elemente in einer Template-Engine (CWE-1336) verursacht wird. Ein Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers auszuführen. Die Ausnutzung erfordert keine Benutzerinteraktion, der Sicherheitsumfang (Scope) ist geändert.
Die Schwachstelle basiert auf einer unsachgemäßen Neutralisierung spezieller Elemente, die in einer Template-Engine verwendet werden. Dies ermöglicht einem Angreifer, beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers auszuführen. Der CVSS-Score beträgt 10.0 (kritisch). Die Ausnutzung erfordert keine Benutzerinteraktion, der Sicherheitsumfang ist geändert (Scope: Changed). Die Schwachstelle kann vollständige Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit beeinträchtigen.
Betroffen sind folgende Produkte und Versionen:
CVE-2022-0995Eine out-of-bounds-Speicherschreibschwäche im watch_queue-Ereignisbenachrichtigungssystem des Linux-Kernels kann Kernel-Zustand überschreiben und dadurch eine lokale Privilege-Escalation oder einen Denial-of-Service ermöglichen.
CVE-2022-0995Eine out-of-bounds-Speicherschreibschwäche im watch_queue-Ereignisbenachrichtigungssystem des Linux-Kernels kann Kernel-Zustand überschreiben und dadurch eine lokale Privilege-Escalation oder einen Denial-of-Service ermöglichen.
In der watch_queue-Ereignisbenachrichtigung des Linux-Kernels wurde eine Sicherheitslücke (CVE-2022-0995) entdeckt, die einen Out-of-Bounds (OOB) Speicherschreibfehler verursacht. Ein lokaler Angreifer kann diese Schwachstelle ausnutzen, um Teile des Kernel-Zustands zu überschreiben und so unter Umständen erweiterte Rechte (Privilege Escalation) zu erlangen oder einen Denial-of-Service (DoS) auf dem betroffenen System auszulösen. Die Lücke wird mit einem CVSS-Score von 7.8 als hoch eingestuft.
Die Schwachstelle befindet sich im watch_queue-Subsystem, das für die Ereignisbenachrichtigung im Linux-Kernel zuständig ist. Durch fehlerhafte Längen- bzw. Bereichsprüfungen beim Verarbeiten von watch-Queue-Filtern kann es zu einem Schreibzugriff außerhalb der vorgesehenen Speichergrenzen kommen. Der Angriff erfolgt lokal und erfordert keinen physischen Zugriff; ein angemeldeter Benutzer kann die Schwachstelle ausnutzen, um Speicherbereiche des Kernels zu überschreiben. Dies kann zur Übernahme privilegierter Operationen sowie zum Absturz oder Hängenbleiben des Systems führen.
CVE-2026-21962CVE-2026-21962 betrifft das Oracle HTTP Server und das Oracle WebLogic Server Proxy Plug-in für Apache und IIS. Die Schwachstelle ist ohne Authentifizierung über HTTP ausnutzbar und erlaubt vollständigen Zugriff auf vertrauliche Daten sowie deren unbefugte Erstellung, Löschung oder Modifikation.
CVE-2026-21962CVE-2026-21962 betrifft das Oracle HTTP Server und das Oracle WebLogic Server Proxy Plug-in für Apache und IIS. Die Schwachstelle ist ohne Authentifizierung über HTTP ausnutzbar und erlaubt vollständigen Zugriff auf vertrauliche Daten sowie deren unbefugte Erstellung, Löschung oder Modifikation.
CVE-2026-21962 ist eine kritische Sicherheitslücke in der Oracle Fusion Middleware, die das Oracle HTTP Server und das Oracle WebLogic Server Proxy Plug-in betrifft. Aufgrund des maximalen CVSS-Scores von 10,0 gilt sie als Critical. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann die Schwachstelle über das Netzwerk und mittels HTTP einfach ausnutzen, wodurch ein Scope Change auf weitere Produkte möglich ist. Ein erfolgreicher Angriff kann zu vollständigem Zugriff auf vertrauliche Daten sowie zu unbefugter Erstellung, Löschung und Modifikation kritischer Daten führen.
Die Schwachstelle befindet sich im WebLogic Server Proxy Plug-in für den Apache HTTP Server und für IIS. Sie ist einfach ausnutzbar: Angriff über das Netzwerk (AV:N), geringe Angriffskomplexität (AC:L), keine Privilegien erforderlich (PR:N), keine Benutzerinteraktion (UI:N). Der Scope ist verändert (S:C). Die Auswirkungen umfassen vollständige Vertraulichkeits- und Integritätsverletzungen (C:H, I:H), während die Verfügbarkeit nicht betroffen ist (A:N).
CVSS-Vektor: (CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:C/C:H/I:H/A:N)
Betroffene Versionen des WebLogic Server Proxy Plug-ins für Apache HTTP Server: 12.2.1.4.0, 14.1.1.0.0 und 14.1.2.0.0. Für das IIS-Plug-in ist lediglich die Version 12.2.1.4.0 betroffen.
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