CVE-2026-16232CriticalCVSS: 9.1Check Point SmartConsole – Kritische Authentifizierungs-Umgehung (CVE-2026-16232)
Kritische Schwachstelle in Check Point SmartConsole erlaubt Authentifizierungs-Umgehung. Angreifer können unbemerkt Admin-Token erlangen und Sicherheitsrichtlinien ändern.
METADATEN
- Entdeckt:
- 22.07.2026
- Patch verfügbar:
- Ja
BETROFFENE SYSTEME
- •checkpoint Multi-Domain Security Management R81.20 with Jumbo Hotfix Take 158 or below
- •checkpoint Quantum Security Management R81.20 with Jumbo Hotfix Take 158 or below
- •checkpoint Multi-Domain Security Management R82.10 with Jumbo Hotfix Take 36 or below
- •checkpoint Quantum Security Management R82 with Jumbo Hotfix Take 118 or below
- •checkpoint Multi-Domain Security Management R82 with Jumbo Hotfix Take 118 or below
- •checkpoint Multi-Domain Security Management R81.10
- •checkpoint Multi-Domain Security Management R81
- •checkpoint Multi-Domain Security Management R80.30
- •checkpoint Multi-Domain Security Management R80.20
- •checkpoint Multi-Domain Security Management R80.10
- •checkpoint Multi-Domain Security Management R80
- •checkpoint Multi-Domain Security Management R77.30
- •checkpoint Quantum Security Management R82.10 with Jumbo Hotfix Take 36 or below
- •checkpoint Quantum Security Management R81.10
- •checkpoint Quantum Security Management R81
- •checkpoint Quantum Security Management R80.30
- •checkpoint Quantum Security Management R80.20
- •checkpoint Quantum Security Management R80.10
- •checkpoint Quantum Security Management R80
- •checkpoint Quantum Security Management R77.30
Zusammenfassung
Eine kritische Schwachstelle in der Anmeldeprozess-Implementierung von Check Point SmartConsole ermöglicht es einem nicht authentifizierten Angreifer aus der Ferne, einen Application-Login-Token zu erlangen und sich mit vollen administrativen Berechtigungen anzumelden. Check Point bestätigt, dass diese Schwachstelle aktiv ausgenutzt wird und eine sehr kleine Zahl an Kunden betroffen ist.
Technische Details
Die Schwachstelle (CVSS 9.1) betrifft den Authentifizierungsmechanismus von Check Point SmartConsole. Ein Angreifer kann den Login-Prozess umgehen, ohne gültige Anmeldedaten eingeben zu müssen. Damit erhält er einen gültigen Application-Login-Token, der volle administrative Berechtigungen auf dem Management Server gewährt.
Mit diesen Berechtigungen kann ein Angreifer:
- Sicherheitsrichtlinien (Security Policies) ändern
- Sicherheitskonfigurationen verändern
- Netzwerkzugriffsregeln manipulieren
Eine Fernausnutzung erfordert Zugang zur IP-Adresse des Management Servers sowie eine Konfiguration, die keine Einschränkungen für Trusted Clients enthält. Der Angreifer benötigt also Netzwerkzugriff auf den Management-Server.
Betroffene Systeme
Folgende Check Point Produkte sind betroffen:
| Produkt | Versionen |
|---|---|
| Multi-Domain Security Management | R81.20 mit Jumbo Hotfix Take 158 oder darunter |
| Multi-Domain Security Management | R82.10 mit Jumbo Hotfix Take 36 oder darunter |
| Multi-Domain Security Management | R82 mit Jumbo Hotfix Take 118 oder darunter |
| Multi-Domain Security Management | R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80 und R77.30 |
| Quantum Security Management | R81.20 mit Jumbo Hotfix Take 158 oder darunter |
| Quantum Security Management | R82.10 mit Jumbo Hotfix Take 36 oder darunter |
| Quantum Security Management | R82 mit Jumbo Hotfix Take 118 oder darunter |
| Quantum Security Management | R81.10, R81, R80.30, R80.20, R80.10, R80 und R77.30 |
Empfehlungen und Maßnahmen
- Sofort aktualisieren: Installieren Sie die neuesten Jumbo Hotfix Updates für Ihre jeweilige Version. Details finden Sie in SK185169.
- Trusted Clients einschränken: Konfigurieren Sie den Management Server so, dass nur vertrauenswürdige Client-IP-Adressen auf die Verwaltungsoberfläche zugreifen können.
- Netzwerksegmentierung prüfen: Stellen Sie sicher, dass der Management Server nicht direkt aus dem Internet erreichbar ist.
- Zugriffsprotokolle überprüfen: Analysieren Sie Logs auf verdächtige Anmeldeversuche und ungewöhnliche Administrative-Aktionen.
- Forensische Untersuchung: Bei Verdacht auf eine Kompromittierung sollte eine gründliche Sicherheitsanalyse durchgeführt werden.