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CVE-2026-45498MediumCVSS: 4

Microsoft Defender - Denial-of-Service-Sicherheitslücke (CVE-2026-45498)

CVE-2026-45498 betrifft die Microsoft Defender Antimalware Platform und ermöglicht einen Denial-of-Service-Angriff durch unkontrollierte Ressourcennutzung (CWE-400). Die Schwachstelle wird laut CISA bereits aktiv ausgenutzt.

METADATEN

Entdeckt:
20.05.2026
Patch verfügbar:
Ja

BETROFFENE SYSTEME

  • Microsoft Defender Antimalware Platform 4.0.0.0 bis 4.18.26040.6
  • Microsoft Defender Antimalware Platform (Versionen unter 4.18.26040.7)

Zusammenfassung

CVE-2026-45498 ist eine Sicherheitslücke in der Microsoft Defender Antimalware Platform, die zu einem Denial-of-Service führen kann. Die Schwachstelle wurde von Microsoft mit einem CVSS-Score von 4.0 (Medium) bewertet und ist bereits im CISA-Katalog bekannter ausgenutzter Schwachstellen (KEV) gelistet. Das NIST stuft die Schwachstelle mit CVSS 7.5 (High) ein.

Technische Details

Bei der Schwachstelle handelt es sich um eine unkontrollierte Ressourcennutzung (CWE-400). Ein Angreifer kann die Microsoft Defender Antimalware Platform zum Absturz bringen, indem er speziell präparierte Eingaben verarbeitet. Der Angriff erfordert lokalen Zugriff (AV:L) und keine speziellen Berechtigungen (PR:N). Die Auswirkungen beschränken sich auf die Verfügbarkeit (A:L), Vertraulichkeit und Integrität sind nicht betroffen.

Betroffene Systeme

  • Microsoft Defender Antimalware Platform Version 4.0.0.0 bis vor 4.18.26040.7
  • Microsoft Defender Antimalware Platform (alle Versionen unter 4.18.26040.7)

Empfehlungen und Maßnahmen

Microsoft hat ein Sicherheitsupdate veröffentlicht, das die Schwachstelle in Version 4.18.26040.7 behebt. Betroffene Systeme sollten umgehend aktualisiert werden. Da die Schwachstelle laut CISA aktiv ausgenutzt wird (BOD 22-01), ist eine zeitnahe Patches-Installation dringend erforderlich. Administratoren wird empfohlen, die automatischen Updates der Microsoft Defender Antimalware Platform zu aktivieren und den Update-Status zu überwachen.

Quellen