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CVE-2026-56155HighCVSS: 7.8

Schwachstelle in AD FS ermöglicht lokale Rechteerweiterung

Unzureichende Zugriffskontrolle in Active Directory Federation Services (AD FS) erlaubt lokalen Rechteerweiterung durch autorisierte Angreifer. Betroffen sind mehrere Windows-Server- und Windows-10-Versionen.

METADATEN

Entdeckt:
14.07.2026
Patch verfügbar:
Ja

BETROFFENE SYSTEME

  • Microsoft Windows 10 Version 1809 < 10.0.17763.9020
  • Microsoft Windows 10 Version 1607 < 10.0.14393.9339
  • Microsoft Windows Server 2012 < 6.2.9200.26226
  • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core) < 6.2.9200.26226
  • Microsoft Windows Server 2012 R2 < 6.3.9600.23291
  • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core) < 6.3.9600.23291
  • Microsoft Windows Server 2016 < 10.0.14393.9339
  • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core) < 10.0.14393.9339
  • Microsoft Windows Server 2019 < 10.0.17763.9020
  • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core) < 10.0.17763.9020
  • Microsoft Windows Server 2022 < 10.0.20348.5386
  • Microsoft Windows Server 2025 < 10.0.26100.33158
  • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core) < 10.0.26100.33158

Zusammenfassung

Microsoft hat eine Schwachstelle in Active Directory Federation Services (AD FS) veröffentlicht, die eine lokale Rechteerweiterung ermöglicht. Die Schwachstelle mit der Bezeichnung CVE-2026-56155 betrifft die Zugriffskontrolle und wurde mit einem CVSS-Score von 7.8 (High) bewertet. Ein autorisierter Angreifer kann die unzureichende Granularität der Zugriffskontrolle ausnutzen, um lokale Privilegien zu erweitern.

Die Schwachstelle betrifft ein breites Spektrum an Windows-Versionen, darunter Windows 10, Windows Server 2012 bis 2025 sowie diverse Server-Core-Installationen.

Technische Details

Eigenschaft Wert
CVE-ID CVE-2026-56155
CVSS-Score 7.8 (High)
Schwachstellentyp Eingeschränkte Zugriffskontrolle (Insufficient Access Control)
Betroffene Komponente Active Directory Federation Services (AD FS)
Angriffsvektor Lokal
Voraussetzung Bestehende Berechtigungen auf dem Zielsystem
Auswirkung Rechteerweiterung (Privilege Escalation)

Die Schwachstelle liegt in der unzureichenden Granularität der Zugriffskontrolle innerhalb von AD FS. Ein Angreifer, der bereits autorisierten Zugriff auf das System hat, kann diese Schwachstelle ausnutzen, um seine lokalen Berechtigungen zu erweitern. Dies kann dazu führen, dass der Angreifer Zugriff auf sensible Daten erhält oder weitere Systeme innerhalb der Domäne kompromittieren kann.

Betroffene Systeme

Die folgenden Microsoft-Produkte sind von CVE-2026-56155 betroffen:

  • Microsoft Windows 10 Version 1809 — 10.0.17763.0 bis 10.0.17763.9020
  • Microsoft Windows 10 Version 1607 — 10.0.14393.0 bis 10.0.14393.9339
  • Microsoft Windows Server 2012 — 6.2.9200.0 bis 6.2.9200.26226
  • Microsoft Windows Server 2012 (Server Core) — 6.2.9200.0 bis 6.2.9200.26226
  • Microsoft Windows Server 2012 R2 → 6.3.9600.0 bis 6.3.9600.23291
  • Microsoft Windows Server 2012 R2 (Server Core) — 6.3.9600.0 bis 6.3.9600.23291
  • Microsoft Windows Server 2016 — 10.0.14393.0 bis 10.0.14393.9339
  • Microsoft Windows Server 2016 (Server Core) — 10.0.14393.0 bis 10.0.14393.9339
  • Microsoft Windows Server 2019 — 10.0.17763.0 bis 10.0.17763.9020
  • Microsoft Windows Server 2019 (Server Core) — 10.0.17763.0 bis 10.0.17763.9020
  • Microsoft Windows Server 2022 — 10.0.20348.0 bis 10.0.20348.5386
  • Microsoft Windows Server 2025 — 10.0.26100.0 bis 10.0.26100.33158
  • Microsoft Windows Server 2025 (Server Core) — 10.0.26100.0 bis 10.0.26100.33158

Empfehlungen und Maßnahmen

  1. Sofortiges Patching: Installieren Sie die verfügbaren Sicherheitsupdates von Microsoft für die betroffenen Systeme. Eine Übersicht der Updates finden Sie im Microsoft Security Update Guide.

  2. Zugriffsbeschränkungen prüfen: Überprüfen Sie die Zugriffsberechtigungen auf AD FS und minimieren Sie die Anzahl der Benutzer mit lokalem Zugriff auf Federation-Dienste.

  3. Überwachung aktivieren: Aktivieren Sie eine Überwachung der AD FS-bezogenen Ereignisse, um potenzielle Exploit-Versuche frühzeitig zu erkennen.

  4. Least-Principle anwenden: Stellen Sie sicher, dass Benutzer und Dienste nur die minimal notwendigen Berechtigungen besitzen.

  5. Notfallplanung: Erstellen Sie einen Reaktionsplan für den Fall, dass die Schwachstelle in Ihrer Umgebung ausgenutzt wurde.

Quellen