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CVE-2026-59310CriticalCVSS: 9.8

VMware vCenter: Kritische Directory-Traversal-Schwachstelle (CVE-2026-59310)

In VMware vCenter wurde eine kritische Directory-Traversal-Schwachstelle (CVE-2026-59310, CVSS 9.8) im Syslog-Server entdeckt. Ein Angreifer mit Netzwerkzugriff kann über diese Schwachstelle beliebigen Code auf dem System ausführen. Updates zur Behebung sind von Broadcom verfügbar.

METADATEN

Entdeckt:
30.07.2026
Patch verfügbar:
Ja

BETROFFENE SYSTEME

  • VMware vCenter 9.1.x.x < 9.1.0.0300
  • VMware vCenter 9.0.x.x < 9.0.2.0100
  • VMware vCenter 8.0 < 8.0 U3k
  • VMware vSphere Foundation 9.0.x.x
  • VMware vSphere Foundation 9.1.x.x
  • VMware Cloud Foundation 9.0.x.x
  • VMware Cloud Foundation 9.1.x.x
  • VMware Cloud Foundation 5.x
  • VMware Telco Cloud Platform 3.0
  • VMware Telco Cloud Platform 4.x
  • VMware Telco Cloud Platform 5.0.x
  • VMware Telco Cloud Platform 5.1.x
  • VMware Telco Cloud Infrastructure 3.0

Zusammenfassung

VMware vCenter enthält eine kritische Directory-Traversal-Schwachstelle im Syslog-Server. Ein Angreifer mit Netzwerkzugriff auf ein betroffenes vCenter kann diese Schwachstelle ausnutzen, um beliebigen Code auf dem System auszuführen. Die Schwachstelle wurde als CVE-2026-59310 veröffentlicht und mit einem CVSS-Score von 9.8 als kritisch (Critical) eingestuft. Broadcom hat hierzu das Security Advisory VMSA-2026-0006 veröffentlicht; Patches sind für alle betroffenen Produktversionen verfügbar.

Technische Details

CVE-2026-59310 betrifft eine Directory-Traversal-Schwachstelle im Syslog-Server von VMware vCenter. Aufgrund unsicherer Pfadbehandlung können manipulierte Pfadangaben die vorgesehenen Verzeichnisgrenzen umgehen. Die Schwachstelle wurde von Phil Brass und Matt South von Atredis Partners gemeldet.

Die CVSSv3-Vektordetails lauten: CVSS:3.1/AV:N/AC:L/PR:N/UI:N/S:U/C:H/I:H/A:H (Netzwerkzugriff, niedrige Angriffskomplexität, keine Privilegien und keine Nutzerinteraktion erforderlich; vollständige Auswirkung auf Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit). Ein erfolgreicher Angriff ermöglicht die Ausführung beliebigen Codes mit den Rechten des vCenter-Dienstes.

Betroffene Systeme

  • VMware vCenter 9.1.x.x < 9.1.0.0300
  • VMware vCenter 9.0.x.x < 9.0.2.0100
  • VMware vCenter 8.0 < 8.0 U3k
  • VMware vSphere Foundation 9.0.x.x
  • VMware vSphere Foundation 9.1.x.x
  • VMware Cloud Foundation 9.0.x.x
  • VMware Cloud Foundation 9.1.x.x
  • VMware Cloud Foundation 5.x
  • VMware Telco Cloud Platform 3.0
  • VMware Telco Cloud Platform 4.x
  • VMware Telco Cloud Platform 5.0.x
  • VMware Telco Cloud Platform 5.1.x
  • VMware Telco Cloud Infrastructure 3.0

Empfehlungen und Maßnahmen

  1. Updates einspielen: Betroffene Systeme unverzüglich auf die behobenen Versionen aktualisieren:
    • vCenter 9.1.x.x → 9.1.0.0300
    • vCenter 9.0.x.x → 9.0.2.0100
    • vCenter 8.0 → 8.0 U3k (bzw. 8.0 U2f)
    • VMware Cloud Foundation 5.x → Async-Patch auf 8.0 U3k (KB88287)
    • VMware Telco Cloud Platform / Telco Cloud Infrastructure → KB449886
  2. Sofortmaßnahme: Aufgrund des kritischen Schweregrades und des fehlenden Workarounds sollte die Aktualisierung mit höchster Priorität durchgeführt werden.
  3. Netzwerkzugriff einschränken: Zugriff auf den Syslog-Dienst und die vCenter-Verwaltungsschnittstelle nur über vertrauenswürdige Netzwerke zulassen und entsprechende Firewall-Regeln prüfen.
  4. Monitoring: Nach der Aktualisierung Systeme auf Anzeichen von Kompromittierung (ungewöhnliche Prozesse, verdächtige Dateizugriffe auf Syslog-Pfaden) überwachen.
  5. FAQ prüfen: Das ergänzende Dokument unter https://brcm.tech/vmsa-2026-0006 lesen.

Quellen