CVE-2026-59822HighCVSS: 8.8LiteLLM MCP-Endpunkt: Umgehung der API-Key-Authentifizierung (CVE-2026-59822)
LiteLLM, ein Proxy-Server (AI Gateway) für LLM-APIs, weist vor Version 1.84.0 eine kritische Sicherheitslücke auf. Ein nicht authentifizierter Angreifer kann den MCP Streamable-HTTP-Endpunkt über einen manipulierten Authorization-Header ausnutzen, um die LiteLLM-Key-Validierung zu umgehen und ohne gültigen Schlüssel auf MCP-Tooling zuzugreifen.
METADATEN
- Entdeckt:
- 08.07.2026
- Patch verfügbar:
- Ja
BETROFFENE SYSTEME
- •berriai LiteLLM < 1.84.0
Zusammenfassung
In LiteLLM vor Version 1.84.0 ermöglicht eine Sicherheitslücke im MCP Streamable-HTTP-Endpunkt nicht authentifizierten Angreifern, die LiteLLM-Key-Validierung zu umgehen. Durch einen fabrizierten Authorization-Header wird ein OAuth2-Passthrough-Fallback-Pfad ausgelöst, der die fehlgeschlagene Schlüsselprüfung durch ein leeres UserAPIKeyAuth()-Objekt ersetzt. Dadurch können Anfragen ohne gültigen LiteLLM-Key bis zum MCP-Tooling durchdringen.
Technische Details
Der Schwachstelle liegt im Umgang mit fehlgeschlagener Schlüsselvalidierung am MCP Streamable-HTTP-Endpunkt zugrunde. Statt die Anfrage abzulehnen, löst ein manipulierte Authorization-Header den OAuth2-Passthrough-Fallback aus. Dieser Pfad ersetzt die fehlgeschlagene LiteLLM-Key-Prüfung durch ein leeres UserAPIKeyAuth()-Objekt, sodass die Anfrage als gültig behandelt wird und MCP-Tooling erreicht, ohne dass ein gültiger LiteLLM-API-Key vorhanden ist. Die Schwachstelle wurde in Version 1.84.0 behoben.
Betroffene Systeme
- berriai LiteLLM < 1.84.0
Empfehlungen und Maßnahmen
- Sofort ein Upgrade auf LiteLLM Version 1.84.0 oder neuer durchführen, da dort die Sicherheitslücke behoben ist.
- Überwachen Sie MCP-Endpunkte auf ungewöhnliche oder nicht authentifizierte Zugriffe und prüfen Sie Logs auf fehlgeschlagene Schlüsselvalidierungen.
- Stellen Sie sicher, dass der MCP Streamable-HTTP-Endpunkt nur aus vertrauenswürdigen Netzwerken erreichbar ist.
- Überprüfen Sie, ob der OAuth2-Passthrough-Fallback deaktiviert oder restriktiv konfiguriert werden kann, um das Risiko zu minimieren.