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CVE-2026-87886HighCVSS: 7.8

Acronis Backup-Plugins: Lokale Privilegienerweiterung (CVE-2026-87886)

In mehreren Acronis Backup-Plugins für Linux-Hosting-Panels ermöglicht eine Schwachstelle durch unsichere Dateiberechtigungen eine lokale Privilegienerweiterung. Betroffen sind Plugins für cPanel & WHM, Plesk und DirectAdmin. Administratoren sollten umgehend auf die bereitgestellten korrigierten Builds aktualisieren.

METADATEN

Entdeckt:
17.09.2026
Patch verfügbar:
Ja

BETROFFENE SYSTEME

  • •Acronis Backup plugin for cPanel & WHM < 1.9.3.1021
  • •Acronis Backup extension for Plesk < 1.8.11.638
  • •Acronis Backup plugin for DirectAdmin < 1.2.3.238

Zusammenfassung

In den Acronis Backup-Integrationen für Linux-Hosting-Plattformen wurde eine Schwachstelle mit dem CVSS-Score 7.8 (High) entdeckt. Durch unsichere Dateiberechtigungen kann ein lokaler Angreifer seine Privilegien erweitern. Acronis hat korrigierte Builds für alle betroffenen Produkte veröffentlicht.

Technische Details

Die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2026-87886 wird als lokale Privilegienerweiterung aufgrund unsicherer Dateiberechtigungen beschrieben. Ein Angreifer mit lokalem Zugriff auf das System kann die fehlerhaften Berechtigungen ausnutzen, um erweiterte Rechte zu erlangen. Die Bewertung nach CVSS liegt bei 7.8, was der Schweregradstufe Hoch entspricht. Hersteller ist Acronis, Advisory-Referenz SEC-10986.

Betroffene Systeme

  • Acronis Backup plugin for cPanel & WHM (Linux) vor Build 1.9.3.1021
  • Acronis Backup extension for Plesk (Linux) vor Build 1.8.11.638
  • Acronis Backup plugin for DirectAdmin (Linux) vor Build 1.2.3.238

Betroffen sind alle Installationen mit einer Version kleiner als der jeweils genannte Build.

Empfehlungen und Maßnahmen

  • Umgehend auf die korrigierten Versionen aktualisieren: cPanel & WHM auf mindestens Build 1.9.3.1021, Plesk auf mindestens Build 1.8.11.638, DirectAdmin auf mindestens Build 1.2.3.238.
  • Dateiberechtigungen der Plugin-Verzeichnisse und Konfigurationsdateien überprüfen.
  • Systeme auf Anzeichen einer lokalen Kompromittierung prüfen, insbesondere bei mehreren lokalen Benutzern oder Hosting-Kunden mit Shell-Zugriff.
  • Grundsätzlich das Prinzip der geringsten Rechte für lokale Benutzer durchsetzen und Updates zeitnah einspielen.

Quellen