CVE-2026-93616CriticalCVSS: 9.8Kritische Lücke in Check Point Management Server (CVE-2026-93616)
Eine kritische Directory-Traversal- und Datei-Upload-Schwachstelle im Check Point Management Server ermöglicht es nicht authentifizierten Angreifern, beliebige Skripte hochzuladen und auszuführen. Betroffen sind mehrere Quantum Security Management Versionen. Check Point stellt Jumbo Hotfixes zur Behebung bereit, ein sofortiges Update wird dringend empfohlen.
METADATEN
- Entdeckt:
- 22.09.2026
- Patch verfügbar:
- Ja
BETROFFENE SYSTEME
- •checkpoint Quantum Security Management R82 with Jumbo Hotfix Take 126 or below
- •checkpoint Quantum Security Management R81 (EOS)
- •checkpoint Quantum Security Management R80.40 (EOS)
- •checkpoint Quantum Security Management R82.20 with no Jumbo Hotfix
- •checkpoint Quantum Security Management R80.20 (EOS)
- •checkpoint Quantum Security Management R81.10 (EOS) with Jumbo Hotfix Take 190 or below
- •checkpoint Quantum Security Management R80 (EOS)
- •checkpoint Quantum Security Management R82.10 with Jumbo Hotfix Take 44 or below
- •checkpoint Quantum Security Management R81.20 with Jumbo Hotfix Take 166 or below
- •checkpoint Quantum Security Management R80.30 (EOS)
- •checkpoint Quantum Security Management R80.10 (EOS)
Zusammenfassung
Im Check Point Quantum Security Management Server wurde eine kritische Schwachstelle (CVE-2026-93616, CVSS 9.8) entdeckt. Durch Directory Traversal in Kombination mit einem unsicheren Datei-Upload kann ein nicht authentifizierter Angreifer beliebige Skripte hochladen und ausführen. Dies ermöglicht eine vollständige Kompromittierung des Management Servers. Ein sofortiges Update auf die von Check Point bereitgestellten Jumbo Hotfixes wird dringend empfohlen.
Technische Details
- CVE-ID: CVE-2026-93616
- CVSS Score: 9.8 (Critical)
- Angriffsvektor: Remote, ohne Authentifizierung, ohne Benutzerinteraktion
- Schwachstellenklasse: Directory Traversal (CWE-22) und Unrestricted Upload of File with Dangerous Type (CWE-434)
- Auswirkung: Ein nicht authentifizierter Angreifer kann durch manipulierte Pfadangaben Dateien außerhalb des vorgesehenen Verzeichnisses ablegen und eigene Skripte auf dem Management Server ausführen. Dies führt zu unbefugtem Code-Ausführung mit den Rechten des Management-Dienstes, Datendiebstahl, Manipulation von Sicherheitsrichtlinien und weiterem Vordringen ins Netzwerk.
- Hersteller: Check Point
Betroffene Systeme
- Check Point Quantum Security Management R82 mit Jumbo Hotfix Take 126 oder darunter
- Check Point Quantum Security Management R82.10 mit Jumbo Hotfix Take 44 oder darunter
- Check Point Quantum Security Management R82.20 ohne Jumbo Hotfix
- Check Point Quantum Security Management R81.20 mit Jumbo Hotfix Take 166 oder darunter
- Check Point Quantum Security Management R81.10 (EOS) mit Jumbo Hotfix Take 190 oder darunter
- Check Point Quantum Security Management R81 (EOS)
- Check Point Quantum Security Management R80.40 (EOS)
- Check Point Quantum Security Management R80.30 (EOS)
- Check Point Quantum Security Management R80.20 (EOS)
- Check Point Quantum Security Management R80.10 (EOS)
- Check Point Quantum Security Management R80 (EOS)
Empfehlungen und Maßnahmen
- Sofort patchen: Aktualisieren Sie R82, R82.10, R81.20, R81.10 und R82.20 auf einen Jumbo Hotfix oberhalb der genannten Take-Versionen gemäß Check Point SK1000171.
- EOS-Versionen migrieren: Für R81, R80.40, R80.30, R80.20, R80.10 und R80 gibt es keinen Support mehr. Migrieren Sie umgehend auf eine unterstützte Version (R82.x).
- Erreichbarkeit einschränken: Beschränken Sie den Zugriff auf den Management Server auf vertrauenswürdige Management-Netze, blockieren Sie WAN-Zugriff.
- Kompromittierung prüfen: Prüfen Sie Logs auf unautorisierte Uploads, unbekannte Skripte und ungewöhnliche Prozesse. Im Verdachtsfall System isolieren und Forensik einleiten.
- Backup und Monitoring: Erstellen Sie vor dem Update ein Backup und verstärken Sie das Monitoring auf dem Management Server.